Väter und Kinder haben ganzes Wochenende Spaß

Ausflug nach Schloss Dankern

18.06.2010: Vereinsleben Ein tolles Wochenende haben fast 30 Väter und Söhne aus unserem Verein gemeinsam rund um Schloss Dankern verbracht, einem großen Freizeitpark, der vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bot. Bowling, Schwimmen, Cartfahren - das Angebot war riesig und Langweile ein Fremdwort. Abends wurde gegrillt und gemütlich beisammen gesessen, schöne Tage, die spätestens im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden sollen.

Fotos vom Wochenende


Letzter Auftritt unserer Lippenixen im Maximare

Alles Gute, Mädels!

12.06.2010: Kunstschwimmen Ihren letzten Auftritt hatten die Lippenixen des SC Rote Erde vor dem Zweitliga-Pokalspiel des SC Rote Erde gegen den ASC Duisburg. Da viele der Kunstschwimmerinnen aus schulischen und beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen und Übungsleiterin Marion Dummentat kürzer treten möchte, löst sich die Mannschaft im Sommer auf. Im Namen des ganzen Vereins möchten wir uns hier noch einmal bei dem Team bedanken, dass immer wieder für schöne Farbtupfer und Auftritte vor den Wasserballspielen gesorgt hat. Für die Zukunft wünschen wir den Kunstschwimmerinnen alles Gute!

Fotos der Lippenixen

Und hoch die Beine - Kunstschwimmen erfordert Koordination Einen kräftigen Beinschlag sollte man auch haben Die Kunstschwimmmädels geben auch an Land eine gute Figur ab Auch am Beckenrand muss die Körperhaltung stimmen Die Jüngsten in der Mannschaft Das Kunstschwimmteam beim Freibadfest in Neubeckum Im Training werden die Grundlagen gelegt

Rote Erde ohne Chance gegen ASC Duisburg II

Klare 4:14-Niederlage gegen den Favoriten im Pokalfinale

07.06.2010: NRW-Pokal Ohne Chance waren die Zweitliga-Wasserballer des SC Rote Erde im Pokalfinale des Schwimmverbandes NRW, das der ASC Duisburg II im Maximare klar mit 14:4 für sich entschied. Zumindest bis zur Halbzeit gestalteten die Hausherren die Partie offen, zu diesem Zeitpunkt stand es nur 4:2 für den hohen Favoriten von der Wedau. Bis dahin hatte sich die Mannschaft an die Taktik von Trainer Vadym Plotnikov gehalten, der zunächst einmal vor allem Tore des Gegners verhindern wollte. „Wir haben klassischen Antiwasserball gespielt. Sonst wären wir zu früh ins offene Messer gelaufen“, sagte Plotnikov.

Für die letzten beiden verbliebenden Viertel gab der Rote Erde-Trainer seiner Mannschaft dann jedoch mit auf den Weg, vorne im Angriff mehr zu probieren. „Es nützt ja nichts, wir mussten etwas machen. Denn ohne Bemühungen im Angriff schießt du kein Tor, und in so einem Pokalfinale hat man ja nichts zu verlieren“, sagte Plotnikov.

Seine Mannschaft vergaß dann jedoch die Defensive und kassierte immer wieder Gegentore durch Konter der schnellen und gut trainierten Duisburger Truppe. „Duisburg war für uns nicht in Reichweite, das muss man leider so anerkennen, aber ein paar Tore weniger hätten es dann doch sein dürfen“, sagte Plotnikov. Die Pokalbegegnung war das letzte Heimspiel des SC Rote Erde in der Saison, in der Liga muss das Team noch auswärts beim PSV Duisburg und den SV Blau Weiß Bochum antreten. boh

Rote Erde will im Pokalfinale überraschen

Montag (19.30 Uhr) VS Duisburg

06.06.2010: NRW-Pokal Platz sechs und nur 15:17 Punkte: Unter ihren Möglichkeiten blieben in dieser Saison die Zweitliga-Wasserballer des SC Rote Erde. Dennoch hat das Team noch eine Chance, die Spielzeit zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen. Heute (Montag, 19.30 Uhr) tritt die Mannschaft von Trainer Vadym Plotnikov zu Hause im Finale des NRW-Pokals gegen die Bundesliga-Reserve des ASC Duisburg an, die bereits zum vierten Mal hintereinander im

FEHLT IM POKALFINALE: Björn Blank
Endspiel steht und zuletzt dreimal in Folge den Wettbewerb für sich entschied. Den Einzug in das Finale schafften die Wedaustädter mit einem souveränen 13:7-Sieg gegen den Ligaspitzenreiter SV Brambauer. „So ein Ergebnis macht natürlich erst einmal Eindruck. Wir sind zwar ganz klar der Außenseiter in dieser Begegnung, aber wir können dieses Spiel gewinnen, wenn wir einen richtig guten Tag erwischen“, sagt Plotnikov.

In den bisherigen Aufeinandertreffen in der Saison hatte der ASCD jedoch jeweils die Nase vorn. Vor allem beim Hinspiel in Duisburg geriet der SC Rote Erde mit 10:17 mächtig unter die Räder. Im Rückspiel vor drei Wochen in Hamm präsentierte sich das Team von Vadym Plotnikov allerdings deutlich besser und musste sich erst in der Schlussphase knapp mit 17:19 geschlagen geben. „Das ist eine Leistung, auf die wir aufbauen können. Wenn wir so spielen und dann noch in der Abwehr etwas kompakter stehen, dann können wir den Titel holen“, sagt Plotnikov.

Gefährlich sind die Duisburger vor allem deshalb, weil sie viele Spieler ins Rennen schicken, die regelmäßig auf höchstem Niveau in der 1. Bundesliga zum Einsatz kommen. Komplettiert wird die Mannschaft von erfolgshungrigen Nachwuchsspielern, die zu großen Teilen Mitglieder der bundesdeutschen Juniorenkader sind. Niederlagen musste die Mannschaft in der zweiten Liga in der Regel nur dann einstecken, wenn parallel am Wochenende das Bundesligateam im Einsatz war und die stärksten Spieler nicht zur Verfügung standen.

Ausgerechnet im Pokalendspiel muss der SC Rote Erde ohne Kapitän Björn Blank auskommen, der sich zum zweiten Mal in der Saison am Ellbogen operieren lassen musste – diesmal an der linken Seite. Er wird bis zum Saisonende ausfallen und hofft rechtzeitig zur Vorbereitung auf die neue Saison wieder fit zu sein. Umso größer ist die Last, die jetzt auf den Schultern von Kristian Berg ruht, der damit der einzige verbliebene Centerspieler in der Hammer Mannschaft ist. Auch auf die Tore von Sergiy Fesenko wird es ankommen, der sich zuletzt wieder in starker Form präsentierte und zu den sichersten Schützen der Mannschaft gehörte. boh
 

Rote Erde holt bei jedem Start eine Medaille

Sieben Schwimmer in Geseke schnell unterwegs

06.06.2010: Schwimmen In toller Form zeigten sich die Nachwuchs-Schwimmer des SC Rote Erde bei ihrem Wettkampf in Geseke. Mit sieben Aktiven war die Mannschaft dort vertreten und bei keinem ihrer 20 Starts blieben diese ohne Medaille. Besonders schnell unterwegs war Anesa Begic (Jahrgang 1998). Sie holte sowohl über 100 Meter Lagen als auch über 100 Meter Schmetterling und 100 Meter Brust eine Goldmedaille. Gleich fünf Medaillen holte Tim Draband (Jahrgang 2001). Schnellster in seiner Altersklasse war er über 50 Meter Rücken und 50 Meter Schmetterling. Den zweiten Platz sicherte sich Draband über 100 Meter Lagen, 50 Meter Freistil und 50 Meter Brust. Schneller in dieser Disziplin war nur sein Teamkollege Daniel Bettermann (Jahrgang 2001). Eine Bronzemedaille holte Bettermann über 50 Meter Freistil.

Ebenfalls Erste wurde Renee-May Junior (Jahrgang 2002) über 50 Meter Rücken. Dritte wurde sie über 50 Meter Freistil. Die Goldmedaille in dieser Disziplin sicherte sich Teamkollegin Wiebke Schnieder (Jahrgang 2002), die außerdem Gold über 100 Meter Lagen und Bronze über 50 Meter Brust holte. Ihre Schwester Jana (Jahrgang 2002) war Schnellste über 50 Meter Brust sowie Zweitschnellste über 100 Meter Lagen, 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil. Eine weitere Goldmedaille für den SC Rote Erde holte Jose-Antonio Zacarias (Jahrgang 2000) über 50 Meter Rücken.

Ergebnisliste

Name Jg/Ak Wk-Nr. Strecke Endzeit Platz
Begic, Anesa 1998/C 1 100 L 01:28,41 1
Begic, Anesa 1998/C 19 100 S 01:25,81 1
Begic, Anesa 1998/C 23 100 F 01:14,27 1
Bettermann, Daniel 2001/E 4 50 B 00:51,82 1
Bettermann, Daniel 2001/E 22 50 F 00:52,63 3
Draband, Tim 2001/E 2 100 L 01:57,97 2
Draband, Tim 2001/E 4 50 B 00:53,64 2
Draband, Tim 2001/E 12 50 R 00:51,92 1
Draband, Tim 2001/E 18 50 S 00:55,92 1
Draband, Tim 2001/E 22 50 F 00:46,20 2
Junior, Renee-May 2002/E 11 50 R 00:56,57 1
Junior, Renee-May 2002/E 21 50 F 00:55,16 3
Schnieder, Jana 2002/E 1 100 L 02:01,07 2
Schnieder, Jana 2002/E 3 50 B 01:00,51 1
Schnieder, Jana 2002/E 11 50 R 00:57,66 2
Schnieder, Jana 2002/E 21 50 F 00:50,40 2
Schnieder, Wiebke 2002/E 1 100 L 02:01,92 1
Schnieder, Wiebke 2002/E 3 50 B 01:01,91 3
Schnieder, Wiebke 2002/E 21 50 F 00:48,48 1
Zacarias, Jose-Antonio2000/D 12 50 R 00:48,14 1




Rote Erde II bleibt weiter auf Kurs

Klare Siege gegen Kamen und Dortmund

20.05.2010: Südwestfalenliga Die zweite Mannschaft des SC Rote Erde hält in der Südwestfalenliga weiter strikt Kurs auf das Aufstiegsturnier zur Verbandsliga. Mit 13:4 (3:1,3:1,3:1,4:1) siegte das Team zu Hause klar gegen den SV Kamen. „Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr“, sagte Mannschaftskapitän Kristian Berg. Auch von der zum Teil deutlichen körperlichen Überlegenheit des Gegners ließ sich die junge Hammer Truppe nicht schocken und bewahrte stets ihre spielerische Überlegenheit. Einzig und allein an der Torausbeute haperte es. „Es hätten schon noch ein paar Treffer mehr sein dürfen, aber das haben wir durch sehr gute Defensivarbeit wett gemacht“, sagte Berg.

Auch beim SV Westfalen Dortmund siegten die Rote Erde-Wasserballer mit 15:7 (4:0,3:1,5:1,3:5) locker. Schon im ersten Viertel stellte das Team die Weichen auf Sieg, zur Halbzeit führte es bereits vorentscheidend mit 7:1. Nur im Schlussabschnitt, den sie mit 3:5 verlor, überzeugte die Mannschaft nicht. Durch die beiden Siege zementierte Hamm den ersten Tabellenplatz. Entscheidend wird jetzt die Begegnung mit dem TV Werne sein, der mit 6:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz liegt. Das Hinspiel hatte eigentlich am 3. Mai stattfinden sollen, musste aber wegen des NRW-Pokalspiels der ersten Mannschaft verschoben werden. boh

Rote Erde will gegen Solingen ins Pokalfinale

Montag (20.30 Uhr) zu Hause

02.05.2010: NRW-Pokal Der Aufstiegsplatz in der Zweiten Liga ist erst einmal in weite Ferne gerückt, im Pokalwettbewerb des SV NRW haben die Wasserballer des SC Rote Erde allerdings noch gute Chancen, einen großen Erfolg einzufahren. Im Halbfinale tritt die Mannschaft von Trainer Vadym Plotnikov heute (Montag, 20:30 Uhr) gegen Aufsteiger Solingen an. Das Spiel ist auch eine Chance zur Wiedergutmachung für das Team des SC Rote Erde, das zuletzt in der Liga eine erschreckend schwache Leistung beim SV Bayer Uerdingen II zeigte und eine 6:1-Führung

WILL INS FINALE: Stephan Kersting
leichtfertig verschenkte. „Indiskutabel, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Wir haben zunächst sehr gut gespielt und sind dann absolut überheblich geworden“, kritisiert Plotnikov seine Mannschaft, die auswärts noch keinen einzigen Sieg eingefahren hat – auch nicht gegen den SC Solingen, bei dem das Team ersatzgeschwächt 8:13 verlor.

Nur gut, dass die Hammer im Pokal Heimrecht zugelost bekommen haben. Dort zeigten diese, bis auf gegen den Ligafavoriten Brambauer, zumeist gute Leistungen und fuhren viele fast immer souveräne Siege ein. Auch gegen Solingen gewann Rote Erde zu Hause im ersten Spiel der Saison sicher mit 12:8. „Wir haben ganz klar ein Kopfproblem. Wir haben auswärts große Schwierigkeiten unser Potenzial abzurufen. Was wir vor dem Spiel besprechen, ist kurz danach wieder vergessen. Jetzt müssen wir wenigstens zu Hause zeigen, dass wir das Wasserballspielen nicht verlernt haben“, fordert Plotnikov.

Gegen die schwimmerisch unterlegenen Solinger, die auf dem Weg ins Halbfinale zwei unterklassige Teams ausschalteten und einmal von einem Freilos profitierten, will der gebürtige Ukrainer vor allem eins sehen von seinem Team: Tempo. „Solingen hat eine sehr kräftige Truppe, damit haben wir traditionell unsere Probleme. Wir dürfen uns also nicht auf kräftezehrendes Gerangel einlassen, sondern müssen von der ersten bis zur letzten Minute Gas geben. Dann kommen die Tore ganz von alleine.“ Vorausgesetzt sein Team verliert nicht – wie so oft zuletzt – in den entscheidenden Momenten die Nerven und versiebt reihenweise gute Chancen.

Schwer haben werden es die Hammer spätestens im Finale aber allemal. Denn dort wartet mit dem SV Brambauer oder dem ASC Duisburg II auf jeden Fall eines der beiden Topteams der Liga auf den SC Rote Erde. Eins hat das Team von Vadym Plotnikov aber auf jeden Fall schon erreicht: Durch das Erreichen des Halbfinales ist die Teilnahme am Pokalwettbewerb des Deutschen Schwimmverbandes sicher. boh



Rote Erde braucht wieder einen Sieg

Heute (20 Uhr) gehts gegen Köln

12.04.2010: 2. Liga West Zwei mal in Folge haben die Wasserballer des SC Rote Erde zuletzt in der Zweiten Liga Niederlagen einstecken müssen, im Heimspiel gegen die SG Rhenania/Poseidon Köln will das Team von Trainer Vadym Plotnikov heute (20 Uhr) jedoch den Weg zurück in die Erfolgsspur finden. „Es ist ganz wichtig, dass wir heute gewinnen. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis und auch die zwei Punkte, um nicht den Kontakt zu den oberen Tabellenplätzen zu verlieren“, weiß Plotnikov um die Bedeutung der Partie. Im Hinspiel in Köln hatte sich seine damals ersatzgeschwächte Mannschaft nach einem schwachen Auftritt mit

FORDERT EINEN SIEG: Rote Erde-Trainer Vadym Plotnikov
einem Unentschieden zufrieden geben müssen, zu Hause soll es jetzt aber besser laufen. „Wir müssen den Gegner konsequent unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen“, sagt der Hammer Trainer, der auch vor der Erfahrenheit der Kölner Truppe warnt: „Sie sind nicht mehr die schnellsten und werden versuchen, das Spiel geschickt langsam zu machen. Das müssen wir verhindern. Wenn es uns gelingt, das Tempo hoch zu halten, werden sie es sehr schwer bei uns haben.“

Gut aufgestellt sind die Gäste jedoch auch in der Centerverteidigung, die der Ex-Hammer Irakli Tatishvili übernommen hat. „Er ist sehr stark, aber er ist der einzige richtige Centerverteidiger der Kölner, und wir haben mit Kristian Berg und Björn Blank zwei starke Center, so dass wir das ausnutzen können“, sagt Plotnikov. Zumindest Blank wird jedoch nicht ganz fit in die Partie gehen können. Er fiel zuletzt mit Magen Darm-Grippe aus, und auch Sergiy Fesenko konnte zuletzt krankheitsbedingt mehrmals nicht trainieren. Dennoch hofft Plotnikov, dass seine Mannschaft vor allem über ihre schwimmerische Überlegenheit zu Torerfolgen kommen wird.

Entscheidend wird jeoch sein, dass die Hammer Wasserballer weniger Fehler als zuletzt in der Defensive machen. „16 Tore, die wir gegen Brambauer kassiert haben, sind einfach nur peinlich. So etwas darf uns nicht wieder passieren. Jeder muss das umsetzen, was wir vor dem Spiel besprochen haben und darf nicht sein eigenes Ding machen“, fordert Plotnikov. Allerdings wird die Mannschaft des SC Rote Erde auch im Angriff einen Gang zulegen müssen. Reihenweise versiebten die Spieler hochkarätige Konterchancen, und auch das Überzahlspiel der Mannschaft funktionierte nicht. boh

Rote Erde schafft den Sprung ins Halbfinale

Hamm besiegt Blau-Weiß Bochum im Maximare mit 11:8

23.03.2010: NRW-Pokal Nach zwei Niederlagen in Folge haben die Wasserballer des SC Rote Erde wieder einen Sieg eingefahren. Mit 11:8 (4:1,3:3,1:2,3:2) kegelte das Team von Vadym Plotnikov den SV Blau-Weiß Bochum aus dem Pokalwettbewerb des Schwimmverbandes NRW und zog in das Halbfinale ein. Der Hammer Trainer brachte das Spiel knapp auf den Punkt: "Hauptsache gewonnen", sagte Plotnikov, der nach den zuletzt schwachen Auftritten gegen Solingen und Brambauer in der Liga auch gegen Bochum keine überzeugende Leistung des SC Rote Erde gesehen hatte. "Wir haben hinten und vorne viel zu viele Fehler gemacht. Es gibt keinen Grund zufrieden sein, aber ich hoffe, dass der Einzug in die nächste Runde des Pokals der Mannschaft jetzt wieder mehr Selbstvertrauen gibt.", so der Trainer, der ohne Stephan Kersting auskommen musste, der mit Magen-Darm-Grippe ausfiel.

Angefangen hatte die Partie aus Sicht des SC Rote Erde zunächst ganz nach Plan. Hinten stand das Team sicher und vorne erarbeite es sich immer wieder hochkarätige Chancen, die es zunächst auch konsequent nutzte. Die Folge: Hamm ging souverän mit 4:1 in Führung. Danach gelang es den RE-Wasserballern allerdings nicht mehr, sich weiter von den Bochumern abzusetzen. Das lag vor allem daran, dass reihenweise Torchancen nachlässig versiebt wurden und auf der anderen Seite die Defensive nicht mehr so sicher stand wie zuvor. "Wir haben hinten und vorne wieder haarsträubende Fehler gemacht", kritisierte Plotnikov. Im dritten Abschnitt kämpften sich die Gäste deshalb sogar wieder bis auf zwei Tore an die Hammer heran, die den Sieg im letzten Abschnitt zwar sicher nach Hause brachten aber weiterhin zu viele Torchancen ungenutzt ließen.

Mit dem Einzug in das Halbfinale des NRW-Pokals hat der SC Rote Erde auch wieder die Teilnahme an der Hauptrunde des Pokalwettbewerbs des Deutschen Schwimmverbandes in der kommenden Saison sicher. boh

Pokal bietet Chance zur Wiedergutmachung

Montag (20 Uhr) gegen Bochum

21.03.2010: NRW-Pokal Zwei schwache Spiele in Folge, zwei mal null Punkte und den Anschluss zur Tabellenspitze erst einmal verloren: In der Liga läuft es zurzeit nicht für die Wasserballer des SC Rote Erde. Zumindest im Pokalwettbewerb des Schwimmverbandes NRW hat die Mannschaft von Vadym Plotnikov jetzt jedoch die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Im Viertelfinale spielen die Hammer heute (Montag, 20 Uhr) zu Hause gegen den SV Blau-Weiß Bochum, gegen den das Team vor zwei Wochen in der 2. Liga mit 9:5 gewann.

Eigentlich hatten die Bochumer Heimrecht zugelost

WILL MIT HAMM INS HALBFINALE: Stephan Kersting
bekommen und wollten das Spiel in einem 25-Meter-Becken ausrichten, in dem die Spieler auf der einen Hälfte des Feldes hätten stehen können. Doch dies bleibt dem SC Rote Erde erspart, weil die Bochumer, deren Stammbad zurzeit renoviert wird, in der kleinen Halle nicht, wie vorgeschrieben, über eine offene Zeitmessanlage verfügen und deshalb das Heimrecht tauschen mussten. „Ein Glück“, sagt RE-Trainer Vadym Plotnikov, „denn das Wasser wäre einigen von uns nur bis knapp über den Bauchnabel gegangen. Das hätte nicht viel mit Wasserball zu tun gehabt.“

Nicht viel mit gutem Wasserball zu tun hatten allerdings auch die letzten Leistungen der Hammer. Ohne Durchschlagskraft im Angriffsspiel und mit haarsträubenden Fehlern in der Defensive präsentierte sich das Team zuletzt, sowohl die Niederlage bei Aufsteiger Solingen als auch gegen den SV Brambauer waren verdient. „Wir haben uns nicht an das gehalten, was wir besprochen haben. In beiden Spielen war abgesprochen, dass wir keine unnötigen Konter kassieren wollen und in beiden Spielen ist es dennoch immer wieder passiert“, kritisierte Plotnikov.

Das soll jetzt gegen Bochum wieder besser werden. Aufpassen müssen werden die Rote Erde-Wasserballer jedoch wieder auf Sebastian Hoffmann, den Centerspieler der Gäste. Und das nicht nur, weil dieser in den vergangenen Jahren in der ersten Liga für das Topteam ASC Duisburg spielte. Hoffmann fiel im letzten Spiel in Hamm auch immer wieder durch brutale Attacken auf. So musste Rote Erde-Center Kristian Berg nach einem harten Schlag den größten Teil des Spiels vom Beckenrand verfolgen. Erst im letzten Viertel hatte er sich davon erholt und konnte wieder ins Geschehen eingreifen. boh

RE patzt in Solingen - Montag Brambauer

Spitzenpiel 20 Uhr im Maximare

13.03.2010: 2. Liga West Gründlich daneben ging der Auswärtsauftritt des SC Rote Erde bei Aufsteiger SC Solingen. Die von Vadym Plotnikov betreute Zweitliga-Mannschaft verlor deutlich mit 8:13 (1:3,3:4,1:4,3:2) und steht jetzt heute (Montag) im Spitzenspiel zu Hause (20 Uhr) gegen den SV Brambauer unter Zugzwang. „Wenn wir weiter ganz vorne mitmischen wollen, müssen wir das Spiel gewinnen. Das ist klar“, sagt Plotnikov, der von seinem Team eine enorme Leistungssteigerung erwartet: „Das, was wir in Solingen gezeigt haben, war absolut gar nichts. Es hat nichts funktioniert. Wir waren völlig von der Rolle“, sagte der Trainer, der aufgrund einer Sperre im Spiel zuvor nicht auf der Bank setzen durfte. Doch das und auch das Fehlen wichtiger Spieler wie Kapitän Björn Blank und Henning Kohle wollte der 43-Jährige nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen: „Mit dieser Leistung hätten wir wahrscheinlich auch in Bestbesetzung nicht gewonnen. Das war absolut enttäuschend.“, so der Wasserballtrainer. Im Angriff habe das Team seine Chancen nicht genutzt und vor dem eigenen Tor immer wieder Konterchancen zugelassen. „Wir haben völlig vergessen, uns nach hinten abzusichern. Da muss man sich wirklich nicht wundern“, kritisiert Plotnikov.

Hamms Sportlicher Leiter Hans-Werner Glänzer hat sogar ein grundsätzliches Problem beim Team ausgemacht. „Wir haben zu Hause bisher ziemlich gute Leistungen gezeigt, wir setzen den Gegner konsequent unter Druck, halten das Tempo hoch und kommen so auch zu unseren Chancen. Auswärts hingegen ist das alles weg. Mir ist das ein Rätsel“, sagte Glänzer. Ein Blick auf die bisherigen Ergebnisse verdeutlicht das. Zu Hause steht Hamm mit einer lupenreinen Bilanz von 10:0 Punkten da, auswärts gelang in vier Spielen, bei zwei Unentschieden; noch kein einziger Sieg.

Zumindest heute gegen Brambauer kann Hamm wieder auf den Heimvorteil setzen – auch weil zuletzt die Spiele im Maximare sehr gut besucht waren. „Das war sehr positiv. Ich hoffe, dass wir auch weiter diese Unterstützung haben werden“, sagt Glänzer. Bis auf Kolja Funk, der in Solingen nach einer Tätlichkeit einen Totalverweis kassierte und mehrere Spiele gesperrt sein wird, wird Plotnikov aber wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen können. Entscheidend wird aber sein, dass die Rote Erde Wasserballer vor dem Tor abgeklärter sind als in Solingen. „Wir hatten wahninnig viele hundertprozentige Chancen und hätten schon 3:0 führen müssen“, sagt Plotnikov. Auch das Überzahlspiel seines Teams habe überhaupt nicht funktioniert.  boh


SC Rote Erde Hamm: A. Kersting, Kosmalla – Drochner (1), Batt, S. Kersting, S. Kohle (1), Witt, Berg (4), Funk (1), Theismann, Schröder, Fesenko (1), Michl



Solingen droht zur großen Hürde zu werden

Schlechte Stimmung vor Spiel gegen den Aufsteiger

12.03.2010: 2. Liga West Entscheidende Tage stehen den Zweitliga-Wasserballern des SC Rote Erde bevor. Am Samsta (15.30 Uhr) muss das Team von Vadym Plotnikov beim SC Solingen antreten, bevor dann am Montag das Spitzenspiel gegen den SV Brambauer auf dem Programm steht. Doch schon das Spiel in Solingen droht zu einer deutlich größeren Hürde zu werden als das ursprünglich geplant war, da die Hammer dort nicht in Bestbesetzung antreten können. Björn Blank und Henning Kohle fehlen aus beruflichen Gründen, Vadym Plotnikov, der gegen Bochum wieder selbst die Badehose schnürte, und Alexandru Arsene sind nach Totalverweisen gesperrt und Sergiy Fesenko muss eigentlich als Mitglied des Trainerteams des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen am Wochenende zum Nicopokal nach Berlin, wo Nachwuchsauswahlteams aus ganz Deutschland gegeneinander antreten. „Es ist ja eigentlich klar, dass Sergiy dorthin muss, das ist schließlich seine Aufgabe. Aber wir können auch nicht auf ihn verzichten und haben deshalb Solingen gebeten, das Spiel zu verlegen“, berichtet Hamms Sportlicher Leiter Hans-Werner Glänzer. Die Gastgeber hätten sich jedoch nicht darauf eingelassen. Auch der SV NRW, der Fesenko in Berlin braucht und in dessen Liga die Teams spielen, setzte sich für eine Verlegung des Spiels ein, allerdings fehlte die rechtliche Handhabe, um die Solinger dazu zu zwingen.

Für Fesenko bedeutet das jetzt, dass er am Freitag nach Berlin zum Turnier fahren wird, am Samstag mit dem Zug oder Flugzeug nach Solingen reist und anschließend wieder nach Berlin zurückkehrt, um von dort wieder am Sonntag – nach Beendigung des Turniers – nach Hamm zu fahren. „Es ist eine absolute Schweinerei, dass wir gezwungen sind, das zu machen. Das hat nichts mehr mit Sportsgeist zu tun“, schimpfte Glänzer. Dies sei jedoch nicht das erste Mal in dieser Saison gewesen, dass sich die Solinger so verhalten hätten. Als Spiele gegen die Bundesliga-Reserven des ASC Duisburg und von Krefeld 72 aufgrund der Witterung ausfielen und neu angesetzt werden mussten, bot Solingen nur Termine an, an denen die Vereine parallel Spiele mit ihrem Erstligateam hatten und so die stärksten Spieler der zweiten Mannschaft nicht zur Verfügung stehen würden. „Sie versuchen alles, um möglichst einfach an ihre Punkte zu kommen“, so Glänzer.

Doch diesen Gefallen wollen die Hammer den Gastgebern, die eine starke Saison spielen und mit 10:12 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz stehen, nicht tun. „Ich denke, dass das unsere Mannschaft wohl nur noch mehr motivieren wird und Sergiy wird sicher auch mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch ins Wasser steigen. Wir werden alles geben um dort zu gewinnen“, sagte Vadym Plotnikov, der selbst aufgrund seiner Sperre auch nicht als Trainer auf der Bank sitzen dürfen wird. Er wird vertreten von Hans-Werner Glänzer und Burkhard Schröder, dem Vater von Nachwuchstalent Sven Schröder. Wieder im Kader ist Sebastian Witt, der in den letzten beiden Spielen aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stand. Nach längerer Pause wird außerdem Sören Drochner wieder mit dabei sein, der sein Studium beendet hat und seit mehreren Wochen wieder voll ins Mannschaftstraining des SC Rote Erde eingestiegen ist. boh

Rote Erde will den nächsten Sieg einfahren

Am Montag (20 Uhr) Spielt das Team zu Hause gegen Bochum

07.03.2010: 2. Liga West Ihr letztes Zweitligaspiel werden die Hammer Wasserballer nicht so schnell vergessen: Das WDR-Fernsehen war da, die Halle voll und das Spiel wurde erst eine Minute vor Schluss durch eine tolle Einzelaktion von Stephan Kersting zu Gunsten des SC Rote Erde entschieden. Zumindest was das Sportliche angeht, wünscht sich RE-Coach Vadym Plotnikov beim nächsten Heimauftritt etwas weniger Aufregung. Sein Team muss am Montag im Maximare (20 Uhr) gegen Schlusslicht Blau Weiß Bochum ran, eine Partie, bei der zwei Punkte Pflicht sind – auch wenn Plotnikov den Gegner deutlich besser einschätzt, als es die Tabellensituation vermuten lässt. „Vor dem Spiel gegen PSV Duisburg habe ich mir weniger Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht erklären, warum die Bochumer so weit unten stehen, ihre Mannschaft ist wesentlich stärker besetzt“, sagt der Hammer Trainer.

Plotnikov muss es wissen, denn zu Beginn der Saison haben die Teams mehrere Trainingsspiele gegeneinander gemacht. „Und die haben wir keineswegs alle locker gewonnen“, sagt der 43-Jährige. Hauptgrund für die schwierige Situation der Bochumer wird sein, dass diese zurzeit keine Heimspielstätte haben, da das Unibad in der Ruhrstadt komplett saniert wird und noch lange geschlossen bleibt. Deshalb haben die Gäste bisher ausschließlich Auswärtsspiele absolviert. Die Heimspiele werden dann ab Mai im vereinseigenen Freibad ausgetragen. Auch das Training der Bochumer leidet unter dieser Situation. Sie können nicht so oft wie bisher trainieren und müssen sich dabei oft mit engeren und kleineren Hallen begnügen. Dennoch rechnet Plotnikov nicht damit, dass der Hammer Gegner absteigen wird: „In der Rückrunde werden sie sicher noch genügend Punkte holen und auch jetzt sind sie nicht zu unterschätzen“, warnt der gebürtige Ukrainer mit deutschem Pass seine Mannschaft vor Überheblichkeit. „Denn die kann tödlich sein.“

Der RE-Trainer hofft, dass sein Team von Beginn an hellwach sein und sich einen Vorsprung erarbeiten wird. „Ich möchte nämlich, dass auch unsere jungen Spieler wieder ganz viel ins Wasser können. Das ist wahnsinnig wichtig für ihre Entwicklung“, erklärt Plotnikov, der die Nachwuchsspieler im körperbetonten Spiel gegen Wuppertal kaum spielen ließ. „Da waren sehr viele Spieler, die sehr viel Kraft haben. Ich wollte einfach kein Risiko eingehen“, so der Rote Erde-Coach. Auf Seiten des Gegners werden die Hammer vor allem auf Bochums Centerspieler Sebastian Hoffmann aufpassen müssen, der letzte Saison noch für den Erstligatopverein ASC Duisburg spielte. „Natürlich ist er nicht mehr so fit, wie in Duisburg. Aber er hat viel Kraft und weiß, wie das Spiel funktioniert“, warnt Plotnikov, der gegen Bochum wieder auf die beruflich verhinderten Alexandru Arsene und Sebastian Witt verzichten müssen wird. boh

RE-Schwimmer holen 31 Medaillen

Pjatakow vier Gold bei vier Starts - starke Konkurrenz

02.03.2010: Schwimmen 31 Medailllen und 42 Bestzeiten bei 78 Starts: Eine beeindruckende Bilanz hatten die Nachwuchs-Schwimmer des SC Rote Erde bei ihrem Wettkampf in Ennigerloh vorzuweisen. Trotz starker Konkurrenz von immerhin 15 Vereinen landeten die RE-Schwimmer immer wieder auf den Podestplätzen. Erfolgreichster Starter aus Hammer Sicht war Valeriy Pjatakow (Jahrgang 2002), der viermal an den Start ging und dabei stets Gold gewann. Ebenfalls gut in Form war Tim Draband (Jahrgang 2001), der über 25 Meter Rücken und 50 Meter Freistil an den Start ging und dabei jeweils Erster wurde. Ebenfalls zweimal Gold gewann Wiebke Schnieder (Jahrgang 2002), die über 50 Meter Freistil und 100 Meter Lagen am schnellsten war. Weitere Goldmedaillen für den SC Rote Erde holten Daniel Bettermann (Jahrgang 2001) über 25 Meter Brust, Eda Göndük über 25 Meter Schmetterling sowie Malin Menzel (Jahrgang 2001) über 50 Meter Rücken. boh

Zu den Ergebnissen geht es hier

C-Jugend enttäuscht gegen Brambauer

14:8-Sieg nur dank Überzahl

25.02.2010: C-Jugend Einen schwachen Auftritt legten die C-jugendlichen Wasserballer des SC Rote Erde gegen den SV Brambauer hin. Mit 14:8 (2:3,3:5,4:0,5:0) siegte die Mannschaft von Stephan Kersting am Ende deutlich – allerdings nur, weil die nur mit sieben Mann angereisten Gäste schon im dritten Viertel einen ihrer Leistungsträger nach seinem dritten Wasserverweis verloren und den Rest des Spiels in Unterzahl agierten. „Eine enttäuschende Leistung, wir sind mit einem blauen Auge davon

SEIN TEAM ENTTÄUSCHTE: Coach Stephan Kersting
gekommen“, kritisierte Hamms Sportlicher Leiter Hans-Werner Glänzer.

Schon im ersten Viertel präsentierte sich der SV Brambauer als wachere Mannschaft. Die Hammer Nachwuchs-Akteure hingegen leisteten sich grobe Schnitzer in der Abwehr und schafften es auch nicht, ein konzentriertes Angriffsspiel aufzubauen. Die logische Folge: Die zwischenzeitliche Rote Erde Führung, für die der mit sieben Treffern starke Vincent Wiering sowie Marco Steinsiek gesorgt hatten, glichen die Gäste schnell aus und gingen sogar noch im selben Abschnitt mit 3:2 in Führung.

Auch im zweiten Viertel setzte sich die schwache Hammer Leistung fort. Fünfmal traf Brambauer, nur dreimal schafften es die RE-Wasserballer SV-Schlussmann Florian Reinkober zu überwinden – Rote Erde ging mit einem 5:8-Rückstand in die Halbzeitpause. Erst ab dem Zeitpunkt, als Brambauer dauerhaft in Unterzahl spielen musste, bekam die Mannschaft von Trainer Stephan Kersting das Spiel in den Griff. Zweimal Vincent Wiering, Colin Czeloth sowie Linus Theismann trafen für Hamm, während RE-Schlussmann Felix Bartels kein weiteres Tor zuließ. Auch im Schlussabschnitt hielt Bartels seinen Kasten sauber, seine Mannschaft traf fünfmal und fuhr am Ende glücklich einen deutlichen Sieg ein. boh

SC Rote Erde Hamm: Bartels – T. Birk (1), A. Birk, Briehl (2), Glomb, Czeloth (1), Rodewald, Wiering (7), Teerhorst, Müller, Theismann (1), Klammer (1), Steinsiek (1)

Rote Erde schafft Sprung auf Platz drei

Plotnikov-Team schlägt den PSV Duisburg zu Hause mit  17:6

22.02.2020: 2. Liga West Mit nur einem Sieg sind die Wasserballer des SC Rote Erde Hamm vier Plätze in der Tabelle der 2. Liga West hochgeklettert. Mit 17:6 (6:0,5:1,2:4,4:1) siegte die Mannschaft zu Hause gegen den PSV Duisburg und schaffte damit den Sprung auf den dritten Rang – hinter der Bundesliga-Reserve des SV Krefeld 72 und dem SV Brambauer. Von der ersten Minute an, drückten die Hausherren auf das Tempo und überrollten die überforderten Gäste mit schnell vorgetragenen Kontern. Bereits nach dem ersten Viertel lag Hamm mit 6:0 in Führung und gab auch danach weiter Gas. Der zweite Abschnitt ging ebenfalls mit 5:1 klar an Hamm, so dass das Team von Trainer Vadym Plotnikov bereits beim Halbzeitseitenwechsel vorentscheidend mit 9:1 in Führung lag.

Das schien auch die Mannschaft des SC Rote Erde zu realisieren, die im dritten Abschnitt deutlich unkonzentrierter agierte und zu viele Chancen der Gäste zuließ. Diese nutzten die ihnen zugestandenen Freiräume und verkürzten auf 5:13. In Gefahr geriet der Hammer Sieg dadurch allerdings nicht mehr. Die RE-Wasserballer schalteten im Schlussabschnitt rechtzeitig einen Gang hoch und setzten sich durch vier weitere Treffer - bei nur einem Gegentor - auf 17:6 ab. Besonders in Torlaune zeigte sich Centerspieler Kristian Berg, der gleich sechsmal gegen die Duisburger traf. „Er war ganz klar der beste Mann. Er spielt wirklich eine gute Saison“, lobte Hamms Sportlicher Leiter Hans-Werner Glänzer. Doch auch Björn Blank kommt nach seiner Ellbogenoperation immer besser in Fahrt. Er setzte sich stark auf der Centerposition durch und erzielte zwei Treffer. Erfreulich aus Rote Erde-Sicht auch, dass die Nachwuchsspieler im Team immer besser in der 2. Liga zurechtkommen. Sven Schröder (Jahrgang 1994) traf gleich dreimal, zweimal netzte Thomas Batt (1992) ein und einen Treffer steuerte Justus Theismann (1994) zum Sieg seiner Mannschaft bei. boh

SC Rote Erde Hamm: A. Kersting, Kosmalla – Blank (2), Plotnikov, S. Kersting (1), Batt (2), Berg (6), Funk (1), Fesenko, Schröer (3), Theismann (1), Kohle (1)


Rote Erde will einen klaren Sieg einfahren

Montag (20 Uhr) gegen Duisburg

21.02.2010: 2. Liga West Eng wie schon lange nicht mehr geht es in der 2. Liga West zu. Mit nur einem Sieg im nächsten Spiel gegen den PSV Duisburg können die Hammer Wasserballer am Montag (20 Uhr) einen Sprung in der Tabelle vom siebten auf den zweiten Platz machen und die Wasserfreunde Wuppertal von dort verdrängen. Obwohl die Duisburger zurzeit direkter Tabellennachbar des SC Rote Erde sind, wäre alles andere als ein sicherer Sieg eine große Enttäuschung für Trainer Vadym Plotnikov. „Wir haben ganz eindeutig mehr Qualität im Kader und müssen in der Lage sein, das Spiel von Anfang an

WILL EINEN KLAREN SIEG: Coach Vadym Plotnikov
zu kontrollieren. Da darf nichts anbrennen“, fordert der 43-Jährige. Problematisch für die Hammer Akteure ist dabei, dass diese seit mehr als einem Monat kein Pflichtspiel mehr absolviert haben. Sowohl die NRW-Pokalbegegnung gegen Löhne als auch die Ligaspiele gegen Spitzenreiter Brambauer und die Wasserfreunde Wuppertal mussten witterungsbedingt verlegt werden.

„Da ist es natürlich schwierig, seinen Rhythmus zu finden. Wir haben immer wieder Spannung aufgebaut und auf ein Spiel hintrainiert, und dann hat es nicht stattgefunden. Das ist keine so einfache Situation“, sagt Plotnikov. Dennoch glaubt der RE-Trainer, dass seine Spieler hochmotiviert in die Partie gehen werden: „Ich denke, dass sie eher besonders heiß sein werden, eben weil wir so lange kein Spiel mehr hatten. Wir müssen einfach versuchen, das Positive an dieser Situation zu sehen.“

zu kontrollieren. Da darf nichts anbrennen“, fordert Die Duisburger mussten sich zuletzt mit 8:15 dem SV Krefeld 72 II geschlagen geben, hatten jedoch kurz darauf mit 23:17 einen klaren Erfolg gegen die Bundesliga-Reserve des ASC Duisburg eingefahren, die jedoch auf den größten Teil ihrer Topspieler verzichten musste, weil diese mit der 1. Mannschaft in der Bundesliga aktiv waren. In der vergangenen Saison, der Aufstiegssaison des PSV, hatte Rote Erde zu Hause mit 25:14 und in Duisburg mit 15:9 gewonnen. Die Duisburger wurden Letzter, durften aber weiter in der 2. Liga spielen, weil die Liga von neun auf zehn Mannschaften aufgestockt wurde. Plotnikov rechnet jedoch mit mehr Duisburger Widerstand als noch im vergangenen Jahr: „Sie haben mittlerweile einige Erfahrungen in der 2. Liga sammeln können, und die Ergebnisse in dieser Saison zeigen, dass sie sehr gute Karten haben, diesmal auch sportlich in der Liga zu bleiben.“ boh


Rote Erde II bleibt weiter ohne Punktverlust

Klares 16:7 gegen Dortmund

15.02.2010: Südwestfalenliga Die 2. Mannschaft des SC Rote Erde ist in der Südwestfalenliga weiter ohne Punktverlust. Auch gegen en SV Westfalen Dortmund siegten die Hammer zu Hause deutlich mit 16:7 (4:2,3:3,4:0,5:2) und sicherten damit den

OHNE PUNKTVERLUST: Die zweite Mannschaft des SC Rote Erde
ersten Tabellenplatz. Allerdings ließ die Partie zunächst gar nicht nach Plan. Rote Erde ging viel Risiko ein und spekulierte auf Konterchancen. Zwei Fehler der Gastgeber nutzte Dortmunds Routinier Bernd Beckschule jedoch aus und brachte seine Mannschaft überraschend per Doppelschlag mit 2:0 in Führung. Doch noch im ersten Abschnitt schlug Hamm zurück. Kristian Berg und Nachwuchsspieler Justus Theismann sorgten mit ihren Treffern binnen einer Minute für den Ausgleich, Thomas Batt und abermals Berg legten nach, so dass die Hausherren mit einem 4:2-Vorspung in die erste Pause gingen.

Doch auch danach lief das Spiel nicht nach Plan für die Hammer Wasserballer. Sie fanden immer noch nicht richtig ins Spiel, so dass die Gäste den zweiten Abschnitt ausgeglichen gestalten konnten. Dreimal traf der SC Rote Erde, ebenso oft trafen die Dortmunder, so dass die Teams mit einer knappen 7:5-Führung für Hamm in die Halbzeitpause gingen. Erst nach dem Seitenwechsel ging die Rote Erde-Kontertaktik auf, und eine Angriffswelle nach der anderen rollte in Richtung des Dortmunder Tores, das vom Ex-Hammer Stephan Korthals gehütet wurde. Viermal musste er im dritten Abschnitt hinter sich greifen, keinen Treffer brachte seine Mannschaft zustande, so dass die Gastgeber erstmals mit einem komfortablen Vorsprung (11:5) in eine Pause gingen. Im Schlussviertel ließ Rote Erde dann nichts mehr anbrennen. Für die Hausherren trafen - bei nur zwei Gegentreffern der Gäste - Sebastian Witt, Justus Theismann, Kristian Berg und zweimal Thomas Batt. boh

SC Rote Erde Hamm: Blank, Kersting – Michl, Zitzer, Schepers (1), Kohle (1), Witt (1), Berg (6), Batt (4), Brodda (1), Schröder, Theismann (2)


RE-Schwimmer holen Südwestfalen-Vizetitel

Starker Auftritt in Lünen

09.02.2010: Schwimmen Einen großen Erfolg feierten die Nachwuchs-Schwimmer des SC Rote Erde beim Südwestfalenfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Jugend (DMSJ) der Jahrgänge 2001/2002 in Lünen. Die Mannschaft von Trainer Peter Hörster musste sich nur den Gastgebern der SG Lünen hauchdünn geschlagen geben und ließ die starke Konkurrenz der SG Ruhr, Neptun Herne und der SuS Annen hinter sich. Dabei steigerte sich die Hammer Mannschaft im Vergleich zum Kreisfinale eine Woche zuvor gleich um 18 Sekunden. „Einfach großartig, ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagte Hörster.

Beim Wettkampf, bei dem jeweils männlich und weiblich gemischte Staffeln an den Start gingen, ging es von Beginn an spannend zu. Die 4 mal 50 Meter Freistilstaffel gewann der SC Rote Erde zwar – allerdings zunächst fünf Sekunden langsamer als in der Vorwoche. Über vier mal 50 Meter Brust wurden die Hammer Schwimmer Zweite, über 4 mal 50 Meter Rücken Dritte, so dass das Team den ersten Wettkampftag als Zweiter abschloss. Am zweiten Wettkampftag zeigte sich die Mannschaft über 4 mal 25 Meter Delfin von ihrer besten Seite und zog an Lünen vorbei. Erst die anschließende 4 mal 25 Meter Lagen-Staffel kostete diesen Platz. Hamm musste sich um gerade einmal zwei Sekunden in der Endabrechnung der SG Lünen geschlagen geben. Für den SC Rote Erde schwammen: Malin Menzel, Jana Schnieder, Wiebke Schnieder, Renee-May Junior, Valerij Pjatakow, Daniel Bettermann, Tim Draband, Marius Brandherm, Eda Göndük, Mirkan Yildirim und Jan-Luca Schultz. boh

Fotos vom Wettkampf


Rote Erde II erreicht nächste Pokalrunde

Klarer Sieg in Hagen - aber viele Chancen Nicht genutzt

10.02.2010: Südwestfalen-Pokal Weiter ungeschlagen ist die zweite Mannschaft des SC Rote Erde. Das Team setzte sich nach dem 10:7-Ligasieg beim SV Kamen auch im Südwestfalen-Pokal ungefährdet mit 15:6 (6:1,2:1,4:1,3:2) beim SV Westfalia Hagen durch. Schon im ersten Viertel stellte die junge Mannschaft klar die Weichen auf Sieg und ging mit 6:1 in Führung. Schon zur Halbzeit war das Spiel für die Gastgeber gelaufen, die ausssichtslos mit 3:8 hinten lagen. Hätten die Hammer Wasserballer nicht so große Schwierigkeiten mit der ungewohnt kleinen Halle gehabt, wäre der Sieg wohl noch höher ausgefallen. „Wir haben einfach noch zu viele Chancen ausgelassen, aber insgesamt war das eine ordentliche Leistung“, sagte Mannschaftskapitän Kristian Berg. boh

Rote Erde fährt zum Spitzenreiter Wuppertal

Vadym Plotnikov erwartet Schweres Spiel erwartet

05.02.2010: 2. Liga West Still und heimlich haben sich die Wasserfreunde Wuppertal in der 2. Wasserballliga West an die Tabellenspitze vorgearbeitet, von dort will sie der SC Rote Erde am Samstag (14 Uhr) wieder vertreiben. Mit einem Sieg könnten die Hammer zumindest vorübergehend selbst die Spitzenposition erobern, und schon die Tabellensituation zeigt, wie wichtig das Spiel für die Mannschaft von Vadym Plotnikov ist. Denn bei einer Niederlage würde Rote Erde, zurzeit Fünfter, im Mittelfeld der Tabelle stecken bleiben. „Wir dürfen uns jetzt keine Ausrutscher mehr erlauben, wenn wir oben dranbleiben wollen“, stellt der Hammer Trainer klar. Die Leistungsdichte der Liga habe enorm zugenommen, fast jeder könne jeden schlagen. „Da wird man ganz schnell durchgereicht. Irgendwie ist es eine verrückte Saison, mit Solingen steht ja sogar ein Aufsteiger zurzeit auf Rang zwei“, sagt Plotnikov.

Auch in Wuppertal werde es seine Mannschaft schwer haben. „Die Wuppertaler haben sich mit den Focke-Brüdern verstärkt, die bis vor kurzem beide noch in der 1. Bundesliga für den ASC Duisburg gespielt haben, und der ASCD ist immerhin die zweitbeste Mannschaft Deutschlands“, erklärt der Hammer Trainer. Vor allem auf Tim Focke muss der SC Rote Erde aufpassen, denn der spielte sogar regelmäßig in der ersten Sieben der Duisburger. Grund genug für Plotnikov, sich genauer über den Gegner zu informieren. Der Hammer Trainer setzte sich mit seinem ehemaligen Rote Erde-Mannschaftskollegen Irakli Tatishvili in Verbindung, der mit Köln am Wochenende zu Hause mit 9:13 gegen Wuppertal verlor. „Er hat mir ganz klar gesagt: Tim Focke ist der Dreh- und Angelpunkt des Wuppertaler Spiels. Also müssen wir uns etwas einfallen lassen, um ihn aus dem Spiel zu nehmen“, sagt Plotnikov. Gefährlich ist auch Heiko Hinrichs, der Centerspieler der Gastgeber. Immer wieder hatte er in den vergangenen Jahren gegen den SC Rote Erde getroffen.

Glücklicherweise kann der RE-Coach heute endlich wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Auch die Form des lange verletzten Centerspielers Björn Blank wird langsam aber sicher immer besser. „Dadurch haben wir viel mehr Möglichkeiten. Ich kann ihn im Wechsel mit Kristian Berg auf der Centerposition einsetzen, aber beide können auch hervorragend in der Centerverteidigung spielen.“, sagt Plotnikov. Auch Torwart David Kosmalla wird nach langer Krankheit wieder im Kader stehen, ein Einsatz kommt jedoch noch nicht in Frage, so dass André Kersting das komplette Spiel bestreiten wird. boh


RE-Schwimmer erreichen nächste DMSJ-Runde

Souverän auf der Kreisebene

01.02.2010: Schwimmen Keine guten Erinnerungen haben die Schwimmer des SC Rote Erde an die erste Runde des Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen der Jugend (DMSJ). Das Team schwamm stark, schied aber aufgrund zweier Disqualifikationen frühzeitig aus. Besser lief es in diesem Jahr für die Mannschaft der Jahrgänge 2001/2001. Auf Kreisebene erreichte die von Peter Hörster trainierte Mannschaft Platz zwei hinter der SG Lünen und schaffte damit den Sprung in die nächste Runde, die auf Südwestfalenebene ausgetragen wird. Hinter sich ließ der SC Rote Erde die Teams der SuS Annen und der SG Dortmund, die diesmal das Schicksal ereilte, mit dem im letzten Jahr die Hammer zu kämpfen hatten: Zwei Staffeln der Dortmunder wurden disqualifiziert, womit der Wettkampf frühzeitig gelaufen war.

Antreten mussten die Mannschaften jeweils in einer 4 mal 50 Meter Kraulstaffel, einer 4 mal 50 Meter Bruststaffel, einer 4 mal 50 Meter Rückenstaffel sowie über 4 mal 25 Meter Brust und 4 mal 25 Meter Delfin. Dabei leisteten sich die Hammer keinen Fehler und mussten sich nur knapp der SG Lünen geschlagen geben. Die Staffeln mussten jeweils zur Hälfte mit Jungen und Mädchen besetzt werden.

Ebenfalls am Start waren die Rote Erde-Schwimmer beim Tag der Pokale in Lütgendortmund. Erfolgreichste Starterin war Anesa Begic (Jahrgang 1998), die sowohl über 100 Meter Schmetterling, als auch über 100 Meter Freistil und 100 Meter Rücken Gold gewann. Zweimal Erster wurde Antonio Zacarias (Jahrgang 2000), der über 50 Meter Rücken und 50 Meter Freistil schnellster war. Silber holte er über 50 Meter Schmetterling und 50 Meter Brust. Ebenfalls auf das oberste Treppchen durften Ole Gorholt (Jahrgang 2000), der über 50 Meter Schmetterling siegte. Hannah Brinkmann (Jahrgang 2000) schwamm ebenfalls einen guten Wettkampf und gewann Silber über 50 Meter Schmetterling. Auch Vanessa Kowalski (Jahrgang 1995) durfte sich in die Siegerlisten eintragen lassen. Sie wurde erste über 100 Meter Rücken und zweite über 100 Meter Brust. boh

Name Jg/Ak Wk-Nr. Strecke Endzeit Platz
Begic, Anesa 1998/C 1 100 S 01:34,78 1
Begic, Anesa 1998/C 5 100 B 01:49,51 4
Begic, Anesa 1998/C 14 100 F 01:16,87 1
Begic, Anesa 1998/C 18 100 R 01:32,91 1
Brinkmann, Hannah 2000/D 3 50 B 00:54,43 6
Brinkmann, Hannah 2000/D 7 50 F 00:42,39 4
Brinkmann, Hannah 2000/D 12 50 R 00:49,31 4
Brinkmann, Hannah 2000/D 16 50 S 00:50,77 2
Gorholt, Ole 2000/D 6 50 S 00:47,68 1
Gorholt, Ole 2000/D 13 50 B 00:54,48 3
Gorholt, Ole 2000/D 17 50 F 00:43,02 2
Kowalski, Vanessa 1995/B 1 100 S 01:32,57 4
Kowalski, Vanessa 1995/B 5 100 B 01:31,42 2
Kowalski, Vanessa 1995/B 14 100 F 01:15,42 5
Kowalski, Vanessa 1995/B 18 100 R 01:31,74 1
Zacarias , Antonio2000/D 2 50 R 00:46,28 1
Zacarias , Antonio2000/D 6 50 S 00:49,60 2
Zacarias , Antonio2000/D 13 50 B 00:54,37 2
Zacarias , Antonio2000/D 17 50 F 00:42,27 1

Fotos vom Wettkampf


Rote Erde ist heiß auf das Spitzenspiel

Mit viel Moral gegen Brambauer

24.01.2010: 2. Liga West Eines der schwersten und wichtigsten Spiele der Saison erwartet die Wasserballer des SC Rote Erde am Montag (20 Uhr) im Maximare. Mit dem SV Brambauer kommt ein Erstliga-Absteiger und zugleich der Favorit auf den Wiederaufstieg nach Hamm. „Das wird eine ganz hart umkämpfte Partie“, weiß RE-Coach Vadym Plotnikov, der erstmals seit langem wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Zwar sind einige Akteure nach Krankheiten und Verletzungen noch nicht wieder bei 100 Prozent ihres Leistungsvermögens angekommen, „aber es ist gut, dass wir wieder alle mit an Bord haben, das

MOTIVIERT: Stephan Kersting ist heiß auf Brambauer
gibt uns mehr Möglichkeiten“, so der Hammer Trainer.

Genau daran fehlte es im letzten Auswärtsspiel in Krefeld. Fünf Spieler waren nicht mit dabei, so dass Plotnikov selbst die Badehose für seine Mannschaft schnüren musste. Trotz des Personalengpasses erkämpfte sich das Team des SC Rote Erde ein 11:11-Unentschieden und zeigte vor allem in Sachen Moral eine starke Leistung, als es sich trotz deutlichem Rückstand zur Halbzeit doch noch einen Punkt erkämpfte. „Das war ganz stark, und genau das möchte ich wieder sehen. Das war das allererste Mal in dieser Saison, dass die Mannschaft richtig gebrannt hat, jeder für jeden gekämpft und alles gegeben hat“, sagt Plotnikov, der „genau das auch gegen Brambauer sehen will.“ Extra motivieren müssen wird der 42-Jährige seine Truppe dazu allerdings nicht. „Das Team ist schon seit Tagen richtig heiß auf das Spiel. Alle wissen, dass wir gewinnen müssen, wenn wir oben noch ein Wörtchen mitreden wollen“, sagt Plotnikov. Gelingt dem SC Rote Erde kein Sieg, würde der Tradtionsklub erst einmal im Mittelfeld der Tabelle feststecken, fahren die Hausherren zwei Punkte ein, bleiben sie im Rennen um den Platz, der zur Teilnahme am Aufstiegsturnier im Sommer berechtigt. Der SV Brambauer rangiert zurzeit mit 6:2 Punkten auf Platz zwei vor Rote Erde auf Platz drei.

Hoffnungen setzt Plotnikov nicht zuletzt in Kolja Funk, der in Krefeld mehrere Tore vorbereitete und selbst drei Mal traf. „Das war eine fantastische Leistung. Er hat die Bälle verteilt, war torgefährlich und hat gerade in der heißesten Phase des Spiels einen kühlen Kopf bewahrt. Wenn er das gegen Brambauer auch so macht, wird er ganz ganz wichtig für uns sein“, sagt der RE-Coach. Gerade rechtzeitig ist Centerspieler Björn Blank in die Mannschaft zurückgekehrt, bisher hatte sich auf dieser Position Kristian Berg alleine abmühen müssen. Blank war mehrere Wochen wegen einer Ellbogen-Operation ausgefallen, hatte gegen Krefeld sein erstes Spiel nach seiner Verletzungspause bestritten und dabei sogar ein Tor erzielt. boh


Ersatzgeschwächte Hammer holen Punkt

Coach Plotnikov trifft dreimal

18.01.2010: 2. Liga West Mit viel Moral hat der stark ersatzgeschwächte SC Rote Erde Hamm in der 2. Wasserballliga West dem SV Krefeld 72 in einem zur Pause schon verloren geglaubten Spiel noch ein Unentschieden abgetrotzt. 11:11 (3:1,3:1,2:6,3:3) hieß es am Ende einer torreichen Begegnung. "Das war eine kämpferisch sehr gute Leistung. Die Mannschaft hat sich nach dem aussichtlosen Rückstand zusammengerissen. Das Ergebnis ist als Erfolg zu werten", freute sich Hamms Sportlicher Leiter Hans-Werner Glänzer.


Der Konkurrent aus Krefeld, der Rote Erde in der

WARF DREI TORE: Trainer Vadym Plotnikov
vergangenen Saison knapp auf den vierten Tabellenrang verwiesen hatte, erwischte den besseren Start. Ehe SC-Trainer Vadym Plotnikov, der angesichts der Personalnot selbst ins Wasser sprang, das erste Tor für die Gäste warf, hatte Krefeld schon zweimal getroffen. Ohne Henning Kohle und Sebastian Witt sowie die Nachwuchstalente Justus Theismann und Sven Schröder lag RE zur Viertelpause mit 1;3 hinten. Auch den zweitem Durchgang verloren die Hammer mit 1:3. Kolja Funk erzielte den Treffer für die Gäste.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzte Rote Erde durch Plotnikov und den erstmals nach seiner Ellbogen-Operation wieder mitwirkenden Center Björn Blank auf 6:4. Krefeld wurde nervös und Plotnikov ließ sogar den Anschlusstreffer folgen. Dann zog der Gastgeber wieder auf 8:5 davon, doch die Hammer hatten nun Lunte gerochen. Stephan Kersting, Sergiy Fesenko und Kristian Berg sorgten noch vor der Pause für den Ausgleich. Die Gastgeber gingen aber noch einmal zu Beginn des Schlussviertels mit 10:8 in Führung. Funk hielt Rote Erde mit einem weiteren Treffer im Spiel, nach einem weiteren Krefelder Treffer betrug der Rückstand für Hamm aber abermals zwei Tore. Kristian Berg und Stephan Kersting belohnten Rote Erde jedoch mit ihren Treffern zum 11:11 für die couragierte Leistung. bob

SC Rote Erde Hamm: A. Kersting, Kosmalla - Blank (1), S. Kersting (2), Batt, Berg (2), Funk (3), Fesenko (1), Plotnikov (3), Arsene.

Rote Erde geschwächt nach Krefeld

Trotzdem sollen Punkte her

14.01.2010: 2. Liga West Beißt sich die Mannschaft im Spitzenbereich der Tabelle fest oder rutscht sie ins Mittelfeld ab? Im kommenden Auswärtsspiel der Zweitliga-Wasserballer des SC Rote Erde wird sich zeigen, wo die Reise hingeht. Das Team von Trainer Vadym Plotnikov muss am Sonntag (13.30 Uhr) bei der Bundesliga-Reserve des SV Krefeld 72 antreten, die die vergangene Saison als Dritter und damit einen Platz vor den Hammern abgeschlossen hat. „Krefeld hat eine

ZURÜCK IM TEAM: Björn Blank
junge, sehr schnelle und dynamische Truppe. Das wird ein ganz schweres Spiel für uns“, sagt Plotnikov, der keine guten Erinnerungen an das letzte Auswärtsspiel bei den Rheinländern hat. Mit 8:12 war Rote Erde damals in Krefeld baden gegangen und verspielte damit ausgerechnet im letzten Saisonspiel den dritten Tabellenplatz. „Eine ganz schwache Leistung war das, die sich nicht wiederholen darf.“

Zwar war die Hammer Mannschaft damals ersatzgeschwächt in die Begegnung gegangen, doch das wird auch diesmal nicht anders sein. Henning Kohle und Sebastian Witt fehlen aus beruflichen Gründen, Kristian Berg und Sergiy Fesenko waren krank und konnten nur eingeschränkt trainieren, außerdem sind die Nachwuchstalente Justus Theismann und Sven Schröder auf einem Nationalmannschaftslehrgang in Hannover. Hoffnung macht, dass Centerspieler Björn Blank nach seiner Ellbogen-Operation wieder spielen möchte, doch auch er ist noch längst nicht wieder vollständig fit und hat vor allem beim Torschuss noch immer Schmerzen. Angesichts der dünnen Personaldecke und der zahlreichen angeschlagenen Spieler wird auch Plotnikov selbst noch einmal die Badehose schnüren und mit ins Wasser steigen. „Ich hatte gehofft, dass das nicht wieder nötig sein würde, aber wenn ich mir unsere Situation anschaue, dann habe ich gar keine andere Wahl“, sagt der 42-Jährige.

Gegen die schwimmstarken Krefelder komme es vor allem darauf an, einen kühlen Kopf zu bewahren und unnötige Fehler zu vermeiden. „Wenn wir ein reines Tempospiel zulassen, dann werden wir Probleme bekommen, weil wir zu wenig Wechselmöglichkeiten haben“, sagt Plotnikov. Stattdessen müsse sich sein Team auf konsequente Defensivarbeit konzentrieren und im Angriff seine Chancen aus einer kontrollierten Offensive heraus suchen. „Wenn uns das gelingt, können wir trotz unserer Probleme zwei Punkte aus Krefeld mitnehmen.“ boh


Sven Schröder für Nationalkader nominiert

Auch Theismann weiter dabei

21.12.2009: Jugendwasserball Die intensive Jugendarbeit des SC Rote Erde zahlt sich weiter aus. Mit Sven Schröder wurde jetzt nach Justus Theismann ein weiterer Jugendlicher in den 25-köpfigen Kader der C2-Nationalmannschaft des Jahrgangs 1993 berufen – und das obwohl er wie Theismann dem jüngeren Jahrgang 1994

AB JETZT GEMEINSAM IM KADER: Justus Theismann (links mit Kappe) und Sven Schröder
angehört. „Das hat er sich wirklich verdient und hart erarbeitet. Sven ist ganz klar einer der fleißigsten beim Training und immer voll konzentriert bei der Sache.“, freute sich Hans-Werner Glänzer, Sportlicher Leiter des SC Rote Erde über die Nominierung des 15-Jährigen. Auch Vadym Plotnikov, Trainer des Zweitligateams des Hammer Traditionsklubs, für das Schröder vor kurzem seinen ersten Einsatz hatte, lobt den Nachwuchsspieler: „Wenn man ihm etwas sagt, versucht er das sofort umzusetzen. Er ist sehr lernwillig und benutzt seinen Kopf. Ich bin überzeugt, dass er schon bald eine ganz wichtige Stütze unserer Mannschaft sein kann.“

Sven Schröder begann seine Wasserballkarriere beim SV Löhne und wechselte vor der vergangenen Saison zum SC Rote Erde. Das Nachwuchstalent hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Hammer C-Jugend nach längerer Zeit wieder eine Medaille bei den Westdeutschen Meisterschaften holte und anschließend sogar fast noch den Sprung auf die Endrunde der Deutschen Meisterschaft schaffte. „Er hat sich in diesem einen Jahr enorm weiter entwickelt und gelernt, mehr Verantwortung zu übernehmen. Er ist ein eher ruhiger Typ, aber nimmt trotzdem immer wieder das Heft in die Hand“, sagt Hans-Werner Glänzer. Vor allem in der Centerverteidigung hat der groß gewachsene B-Jugendliche seine Stärken. „Er hat lange Arme, ist fit und bewegt sich geschickt im Wasser. Damit ist er eigentlich wie geschaffen für diese wichtige Position“, erklärt RE-Coach Plotnikov.

Seinen ersten Lehrgang mit der Nationalmannschaft wird Sven Schröder vom 15. bis 17. Januar in Hannover absolvieren. Nominiert sind für die Maßnahme – neben Schröders Mannschaftskamerad Justus Theismann - sechs Spieler der White Sharks Hannover, vier Spieler des ASC Duisburgs, jeweils drei Aktive des SV Brambauer 05 und der Wasserfreunde Spandau Berlin, zwei Spieler des SSV Esslingen sowie jeweils ein Akteur aus Magdeburg, des Düsseldorfer SCs, des SV Würzburg 05, des SV Bayer Uerdingen sowie der SGW Leimen/Mannheim.

Sollten sich die beiden Hammer Kaderspieler für weitere Maßnahmen empfehlen, erwartet sie 2010 ein straffes Programm, unter anderem mit Trainingslagern in den Niederlanden und Ungarn sowie ein Turnier in Italien. Höhepunkt ist allerdings die Jugendeuropameisterschaft im August 2010 in Stuttgart. boh


Generalprobe in Ratingen geglückt

RE-Team hat starke Konkurrenz

18.01.2010: Schwimmen Gegen starke Konkurrenz aus 15 Vereinen mussten sich die Nachwuchsschwimmer des SC Rote Erde beim 7. Ratinger Winterschwimmfest behaupten. Deshalb war es kein Wunder für Trainer Peter Hörster, dass Medaillen am Ende Mangelware blieben. Lediglich Tim Draband (Jahrgang 2001) über 50 Meter Brust (Silber) sowie Jana Schnieder (Jahrgang 2002) über die gleiche Strecke (Bronze) durften das Siegerpodest besteigen.

Dennoch war der Trainer zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, da viele von ihnen Bestzeiten schwammen. Vor allem Wiebke Schnieder (Jahrgang 2002) zeigte eine starke Leistung. Sie steigerte sich über 50 Meter Freistil um mehr als drei Sekunden und schrammte nur knapp an einer Medaille vorbei. Auch Renee-May Junior (Jahrgang 2002) war gut in Form, sie steigerte sich sowohl über die Rücken als auch über die Freistilstrecke deutlich. Bei Daniel Bettermann scheint der Knoten über die Freistilstrecke geplatzt zu sein, über die er eine starke Leistung zeigte.

Vor allem freute sich Coach Peter Hörster jedoch über das gute Abschneiden auf den Delfinstrecken. Der Wettkampf in Ratingen war, was die kräfteraubende Schwimmlage angeht, eine wichtige Generalprobe für die jungen RE-Schwimmer, die in zwei Wochen auf Kreisebene in Dortmund an einem Deutschen Mannschaftswettbewerb teilnehmen. Dort will sich Rote Erde auch für die Bezirksebene qualifizieren. boh

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Fotos zum Wettkampf


Rote Erde-Schwimmer räumen im Maximare ab

Viele Medaillen und Bestzeiten

21.12.2009: Schwimmen Einen starken Tag erwischten die Nachwuchs-Schwimmer des SC Rote Erde beim Allrounder-Meeting im Maximare. Mit 14 Aktiven war der Hammer Traditionsklub vertreten, sie sammelten zahlreiche Medaillen und unterboten in vielen Fällen ihre bisherigen persönlichen Bestzeiten. Besonders gut in Form war Anesa Begic (Jahrgang 1998), die einen enormen Leistungssprung machte und in allen Disziplinen ihre persönlichen Bestzeiten unterbot. Über 50 Meter Schmetterling verbesserte sie sich gleich um fünf Sekunden und holte Silber. Auch über 50 Meter Freistil steigerte sie sich um mehrere Sekunden und holte Bronze. Über 100 Meter Schmetterling schwamm sie ebenfalls eine sehr gute Zeit und landete am Ende auf dem höchsten Podestplatz.

Ebenfalls Gold holte Hanna Brinkmann (Jahrgang 2000). Sie zeigte ihr bestes Rennen über 50 Meter Rücken und verbesserte ihre bisherige Bestzeit um zwei Sekunden. Wichtige Erfahrungen sammelte Luca Schultz (Jahrgang 2001). Über 50 Meter Rücken schlug er beim Zieleinlauf unglücklich an und wurde disqualifiziert. Die Enttäuschung darüber war allerdings schnell vergessen, denn über 100 Meter Rücken machte er alles richtig und holte eine Goldmedaille. Erst seinen zweiten Wettkampf für den SC Rote Erde schwamm Antonio Zacarias (Jahrgang 2000). Dennoch wurde er sowohl über 50 als auch über 100 Meter Rücken Erster.

Auch bei in den Staffelwettkämpfen präsentierten sich die Hammer Schwimmer stark. Sowohl die 4 mal 50 Meter Lagenstaffel in der Besetzung Antonio Zacarias, Tim Draband, Ole Gorholt und Schlussschwimmer Marius Brandherm, als auch die 4 mal 50 Meter Freistilstaffel mit Mirkan Yildirim, Marius Brandherm, Ole Gorholt und Antonio Zacarias wurde Erster.

Bei einem Wettkampf in Essen am Start waren die Schwestern Jana und Wiebke Schnieder (Jahrgang 2002). Beide schwammen jeweils die 25 Meter Brust, Rücken und Freistil. Beide zeigten ein gutes Rennen vor allem über die Freistilstrecke. boh

Fotos vom Wettkampf


Rote Erde II besiegt Werne im Pokal

Deutlicher 28:8-Heimsieg

17.12.2009: Süwestfalen-Pokal Ohne Mühe meisterte die Zweite Mannschaft des SC Rote Erde die erste Runde im Pokalwettbewerb des Südwestfälischen Schwimmverbandes. Mit 28:8 (7:1,4:4,10:0,7:3) setzte sich die Mannschaft um Kapitän Kristian Berg zu Hause gegen den TV

KLARER SIEG: Die Zweite Mannschaft hat die zweite Pokalrunde erreicht.
Werne durch. Schon im ersten Viertel stellten die Hammer Wasserballer die Weichen auf Sieg, indem sie immer wieder erfolgreich Konterchancen für sich nutzten. Mit 7:1 ging dieser Abschnitt an die Hausherren. „Das war eine richtig gute Leistung von der ganzen Mannschaft. Wir haben uns gut präsentiert“, sagte Berg nach der Partie. Einzig und allein im zweiten Spielviertel präsentierten sich die RE-Wasserballer nicht von ihrer besten Seite. Sie agierten unkonzentriert im Angriff und ließen in der Abwehr zu viele Torchancen des Gegners zu, der in dieser Phase das Spiel weitgehend ausgeglichen gestaltete und den vier Rote Erde-Toren ebenfalls vier Treffer entgegen setzten konnte.

Kurzen Prozess machte der SC Rote Erde jedoch nach dem Halbzeit-Seitenwechsel mit seinem Gegner. Mit 10:0 entschied das Team den dritten Abschnitt für sich und setzte sich entscheidend auf 21:5 ab. Großen Anteil an dem deutlichen Erfolg hatten auch wieder die zahlreichen Jugendspieler in der Mannschaft, die sich fast allesamt in die Torschützenliste eintragen konnten. „Wir haben wirklich eine gute Mischung“, sagte Kapitän Kristian Berg. boh

SC Rote Erde Hamm: D. Blank (1), Müller – Zitzer (3), Witt (3), Schepers, Kersting (3), Batt (2), Naumenko, Alexis (2), Brodda (3), Theismann (4), Birk (3), Berg (4)


Rote Erde ohne Chance beim ASC Duisburg II

Team verliert deutlich mit 10:17

16.12.2009: 2. Liga West Ohne Chance waren die Zweitliga-Wasserballer des SC Rote Erde bei ihrem Auswärtsspiel gegen das Topteam der Liga, der Bundesligareserve des ASC Duisburgs. Mit 10:17 verlor die Mannschaft von Vadym Plotnikov deutlich gegen die Wedaustädter und hat mittlerweile drei Minuspunkte auf dem Konto.

Verärgert war der Hammer Trainer vor allem über die Abwehrleistung seiner Mannschaft: "Zehn Tore zu machen gegen eine Mannschaft wie Duisburg ist gar nicht so schlecht. Aber 17 Tore zu kassieren, das ist ganz schwach und darf einfach nicht passieren." Immer wieder sei sein Team ins offene Messer der

UNZUFRIEDEN MIT DER DEFENSIVE: RE-Coach Plotnikov
Duisburger Konterattacken gelaufen und habe unnötige Gegentreffer zugelassen. Das Spiel gegen Duisburg war für den SC Rote Erde das letzte in diesem Jahr. Das nächste mal müssen die RE-Wasserballer am 17. Januar auswärts bei der Bundesliga-Reserve des SV Krefeld 72 ran. boh

Rote Erde will den Favoriten schlagen

Dienstag (20.30 Uhr) beim ASCD II

14.12.2009: 2. Liga West 2:10 Punkte und 50:79 Tore: Alles andere als positiv ist die Bilanz, die die Wasserballer des SC Rote Erde aus den vergangenen drei Zweitligasaisons gegen die Bundesligareserve des ASC Duisburg aufweisen können – und auch am Dienstag (20.30 Uhr) werden es die Hammer nicht leicht haben bei ihrem Auswärtsspiel beim ASCD. „Die Duisburger sind ganz klar Favorit. Wir wollen dort ein möglichst gutes Ergebnis abliefern und werden alles daran setzen, die Überraschung zu schaffen und Punkte mitzunehmen“, gibt sich Hamms Coach Vadym Plotnikov dennoch

FÄLLT WEITER AUS: Centerspieler Björn Blank.
kämpferisch. Dass mit den Wasserfreunden Wuppertal in dieser Saison ausgerechnet ein Team mit 13:2 gegen Duisburg gewann, das nicht zu den Topmannschaften der Liga gehört, gibt allerdings wenig Grund zu hoffen. Denn an diesem Tag absolvierte die Bundesligamannschaft des ASCD parallel ein Spiel, so dass viele Stammkräfte der zweiten Mannschaft, die auch in der ersten Mannschaft spielen, nicht zur Verfügung standen. Die wahre Stärke der Duisburger zeigte sich kurz darauf beim Spiel gegen Bundesligaabsteiger SV Brambauer, der mit 10:12 gegen das Topteam der Liga verlor.

„Duisburg ist im Wasserballwesten ganz klar das Nonplusultra. Sie haben die erste Mannschaft in den letzten Jahren enorm verstärkt, und dementsprechend hat auch die Qualität der zweiten Mannschaft zugenommen“, sagt RE-Coach Plotnikov, der fest damit rechnet, dass der ASCD in Bestbesetzung antreten wir: „Sie spielen zu Hause, warum sollten sie das nicht tun?“ Um dennoch eine Siegchance zu haben, sei konsequente taktische Disziplin gefragt. „Wir müssen eher passiv spielen, dürfen uns keine dummen Fehler in der Verteidigung erlauben und müssen es vor allem vermeiden, immer wieder gefährliche Konterchancen des Gegners zuzulassen“, erklärt Plotnikov. Aus einer kontrollierten Offensive heraus sowie mit eigenen Konterattacken will der Hammer Trainer dann selbst mit seiner Mannschaft zu Torerfolgen kommen.

Schwerstarbeit wird im letzten Spiel vor der Winterpause auch wieder auf Centerspieler Kristian Berg zukommen. Björn Blank, mit dem er sich auf dieser Position abwechseln soll, hat nach seiner Ellbogen-OP zwar wieder überraschend schnell mit Schwimmtraining beginnen können, wird der Mannschaft aber dennoch noch einige Wochen fehlen. So wird sich Berg allein gegen die kräftigen Duisburger Verteidiger behaupten müssen. „In den vergangenen Spielen hat er das beeindruckend gemacht, obwohl er kaum Pausen hatte. Gegen Duisburg wird er es aber deutlich schwerer haben. Sie werden sich abwechseln können in der Centerverteidigung. Ich hoffe, dass seine Kräfte dennoch reichen werden“, sagt Plotnikov. boh


Plotnikov warnt vor Bayer Uerdingen II

Am Donnerstag soll endlich soll ein Auswärtssieg her

22.04.2010: 2. Liga West Weiter ohne Auswärtssieg sind die Zweitliga-Wasserballer des SC Rote Erde. Auch bei den Wasserfreunden Wuppertal kam die Mannschaft von Vadym Plotnikov nicht über ein 5:5 hinaus. Der Trainer zeigte sich dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Angesichts unserer Personallage war das ein gewonnener Punkt. Wir haben gut gekämpft und auch in der Defensive standen wir besser.“ Ihren nächsten Versuch, einen Auswärtssieg einzufahren, haben die Hammer jedoch schon heute(Donnerstag, 20 Uhr) gegen die Reserve des SV Bayer Uerdingen. Doch auch dort wird der SC Rote Erde nicht in Bestbesetzung auftreten können, da Henning Kohle aus beruflichen Gründen fehlen wird. „Ich glaube wir haben in dieser Saison noch kein einziges Spiel komplett machen können. Das ist ein ganz großes Problem für uns und hat uns schon einige Punkte gekostet“, klagt Plotnikov. Ebenfalls fraglich ist, ob Centerspieler Kristian Berg, Justus Theismann und Alexandru Arsene, die in Wuppertal krank oder verletzt fehlten, wieder rechtzeitig fit sein werden.

Dennoch will der gebürtige Ukrainer mit deutschem Pass von Anfang an voll auf Sieg spielen. „Danach müssen wir gegen den ASC Duisburg und den SV Brambauer ran. In Bestbesetzung sind das die besten Mannschaften der Liga. Es wäre also sehr wichtig für uns, vorher noch zu punkten“, sagt Plotnikov. Im Hinspiel in Hamm setzte sich seine Mannschaft sicher mit 12:7 gegen die Rheinländer durch, die allerdings ersatzgeschwächt angereist waren. In Uerdingen rechnet der Rote Erde-Trainer mit deutlich mehr Einsatz, da diese zu Hause mit Dirk Zeien und Björn Langhoff voraussichtlich zwei Spieler einsetzen, die bis vor kurzem noch Leistungsträger in der Bundesliga waren. „Vor allem Dirk Zeien wäre für uns nur ganz schwer zu kontrollieren. Auf der Centerposition ist er kaum zu stoppen“, sagte Plotnikov. Eine Möglichkeit sei aber, Zeien durch eine konsequente Zonendeckung in den Griff zu bekommen.

Zurzeit steht SV Bayer Uerdingen II auf dem vorletzten Tabellenplatz, verlor zuletzt aber nur mit zwei Toren gegen den Aufstiegsfavoriten Brambauer. Auch gegen den ASC Duisburg II zeigte das Team zuvor eine achtbare Leistung. „Sie sind auf keinen Fall so schwach, wie es der Tabellenplatz vermuten lässt“, warnt Plotnikov sein Team. boh