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Dritter Sieg in sechs Tagen
SGW siegt im Pokal souverän gegen den SV Schermbeck
Wie erwartet konnte die SGW in dem kleinen Becken nicht von ihrer besseren Kondition und schwimmerischen Überlegenheit profitieren. Stattdessen waren die Spieler gezwungen, sich ihre Torchancen durch Einzelaktionen, Schüsse aus der zweiten Reihe und kurze, schnelle Antritte mit Querpassanspielen zu erarbeiten. „Die Mannschaft hat das sehr gut umgesetzt. Wir sind besser als gedacht mit der Halle in Schermbeck klargekommen“, sagte Jianu, für den die Partie gegen den klassentieferen auch eine gute Trainingsmöglichkeit war, um verschiedene Angriffs- und Verteidigungsvarianten auszuprobieren.
Ihr nächstes Ligaspiel bestreitet die SGW erst am 6. Februar zu Hause gegen den SV Krefeld 72 II, eine Aufgabe, die die Mannschaft nach den Erfolgen der vergangenen Woche mit breiter Brust angehen können wird. „Drei sichere Siege in drei Spielen, das sagt schon alles. Wir haben einen ganz deutlichen Schritt nach vorne gemacht in den letzten Wochen“, freut sich Trainer Jianu über die positive Entwicklung seiner Mannschaft. Grund dafür seien vor allem ein mittlerweile funktionierendes Kombinationsspiel sowie eine deutlich verbesserte Disziplin. „Keiner meckert oder regt sich über den Schiedsrichter auf, sondern konzentriert sich auf seine Aufgaben im Wasser. Das ist ein ganz wichtiger Faktor“, sagt Jianu, der aber auch noch einiges Verbesserungspotenzial bei seiner Mannschaft sieht. „Das Überzahlspiel funktioniert noch längst nicht so, wie es sein sollte. Damit werden wir uns in den nächsten Wochen intensiver beschäftigen müssen.“ boh
Rote Erde/Brambauer: Lars Teske, David Kosmalla – Björn Blank (3), Kai Hunke (1), Cedrik Aufdemkamp (1), Björn Kohle (6), Arne Hillebrand (1), Kristian Berg, René Wüller (2), Jan-Ole Hillebrand (4), Henning Kohle, Justus Theismann (1), Roman Reek (1)
D-2-Jugend sorgt für Paukenschlag
Junges Team wird Erster beim Turnier in Bochum
Ergebnisse:
Bochum vs. Iserlohn 95 19:1
SGW II vs. Lüdenscheid 8:0
Iserlohn 95vs. Lüdenscheid 3: 14
Bochum vs. SGW II 4:5
Bochum vs. Lüdenscheid 4:3
SGW II vs. Iserlohn 95 22:2
Tabelle:
SGW II 6:0 Punkte 35:6 Tore
Bochum 4:2 Punkte 27:9 Tore
Lüdenscheid 2:4 Punkte 17:15 Tore
Iserlohn 95 0:6 Punkte 6:55 Tore
Das dritte Spiel in sechs Tagen
Am Samstag gehts im Pokal gegen Schermbeck
Ungemütlich vor allem deshalb, weil der SV Schermbeck in einem lediglich 25 Meter langen und deutlich schmaleren Becken spielt. „Das ist natürlich ein klarer Heimvorteil für die, weil wir unter diesen Bedingungen nicht von unserer Schnelligkeit profitieren können“, fürchtet Jianu. Stattdessen komme es wesentlich mehr auf ein gutes Zweikampfverhalten im Duell Mann gegen Mann sowie eine gute Schusstechnik an. „Ich rechne damit, dass es deutlich mehr Schüsse aufs Tor geben wird, die Chancenauswertung wird also eine bedeutende Rolle spielen“, so der SGW-Trainer. Auch auf Torwart Lars Teske werde also eine ganze Menge Arbeit zukommen.
Trotz der widrigen Bedingungen in Schermbeck zählt für die SGW nur ein Sieg. „Wir wollen im Pokal so weit wie möglich kommen. Das ist ein Wettbewerb, den wir absolut ernst nehmen“, sagt Jianu, der hofft, dass sein Team die Belastungen der vergangenen Tage nicht zu sehr spüren wird. „Drei Spiele in sechs Tagen, natürlich macht sich das bemerkbar. Aber wir sind fit genug, um trotzdem mit Vollgas ins Spiel zu gehen und dort auch als klarer Sieger das Becken zu verlassen. Auch die beiden Siege in der Liga sollten uns genug Selbstbewusstsein geben, dass wir nicht wieder wie gegen Bochum anfangen zu wackeln.“ boh
Der SC Rote Erde trauert um Hansi Schepers
Langjähriges Mitglied verstirbt im Alter von 81 Jahren
Sein Talent wurde früh entdeckt. 18 Jahre lang spielte er in der ersten Wasserballmannschaft. Von 1953 bis 1965 nahm er an allen deutschen Endrunden teil und gewann sechsmal mit dem SC Rote Erde den deutschen Meistertitel. Seine wichtigste Berufung war aber ohne Zweifel die zum Bundestrainer der deutschen Wasserballnationalmannschaft. Am 1. Januar 1969 trat er die Nachfolge des Jugoslawen Busco Vuksanovic an. Es war nicht unerheblich Schepers Verdienst, dass die deutsche Nationalmannschaft mit dem vierten Platz bei den Olympischen Spielen 1972 in München die beste Platzierung seit Berlin 1936 (Zweiter) erreichte. Für Schepers, der auf einer Japan-Reise den liebevollen Namen "Wasserball-Professor“ vom japanischen Nationalteam erhielt, war es kein leichter Entschluss gewesen, das Amt des Nationaltrainers anzunehmen, da er dafür seinen Beruf als Optikermeister ruhen lassen musste. 1960 hatte Schepers selbst als Aktiver an den Olympischen Spielen in Rom teilgenommen, zusammen mit seinen Klubkameraden Bernd Strasser, Lajos Nagy und Bernd Hoffmeister. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn widmete sich Hansi Schepers viele Jahre lang den Jugend-Wasserballern des SC Rote Erde, die er bis zur Deutschen Meisterschaft brachte. Zu seinen „alten“ Freunden und Mitspielern aus der Nationalmannschaft hielt Hansi Schepers bis zu seinem Tod gute Freundschaft. Man traf sich regelmäßig und tauschte Erinnerungen aus. Auch zur RE-Familie hat Schepers den Kontakt nie verloren. Bis vor einiger Zeit besuchte er oft und gern die Wasserallspiele im Maximare. Er wird nicht nur den Hammer Sportlern fehlen. ms (WA: 10.01.2012)
SGW bleibt weiter in der Erfolgsspur
Klarer 15:3-HeimSieg trotz zähem Beginn
Nach dem Seitenwechsel nahm Rote Erde/Brambauer das Heft jedoch eindeutig in die Hand. Die Defensive leistete sich keine Fehler und ließ bis zum Spielende keinen einzigen Gegentreffer mehr zu. „Das haben wir ganz intelligent und diszipliniert gemacht. Die Abläufe funktionieren“, freute sich Jianu. Dass am Ende noch so ein deutlicher Sieg heraussprang, lag an der besseren Kondition der Gäste sowie am Turbo, den vor allem die jungen Spieler im Team zündeten. Im letzten Spielabschnitt ließ Jianu teilweise nur Björn Kohle als erfahrenen Spieler im Wasser – mit der Aufgabe das Spiel zu lenken und die jungen Talente zu dirigieren. „Das hat er perfekt umgesetzt und auch noch selbst vier Tore erzielt, während die jungen Spieler einen Konter nach dem anderen geschwommen sind. Das hat toll geklappt“, lobte Jianu. boh
Rote Erde/Brambauer: Lars Teske – Björn Blank, Stephan Kersting (2), Björn Kohle (4), Arne Hillebrand (1), Kristian Berg (1), René Wüller (1), Jan-Ole Hillebrand (1), Patrick Siemund (3), Justus Theismann, Cedrik Aufdemkamp (1), Roman Reek (1), Kai Hunke (1)
Torschützenliste Gesamt
Stephan Kersting: 13 TrefferPatrick Siemund: 13 Treffer
Björn Blank: 6 Treffer
Henning Kohle: 4 Treffer
René Wüller: 4 Treffer
Björn Kohle: 4 Treffer
Roman Reek: 3 Treffer
Arne Hillebrand: 2 Treffer
Jan-Ole Hillebrand: 1 Treffer
Justus Theismann: 1 Treffer
Kai Hunke: 1 Treffer
Kristian Berg: 1 Treffer
Cedrik Aufdemkamp: 1 Treffer
SGW 3 behält in Derne einen kühlen Kopf
Wichtiger Sieg gegen den Rivalen. Müller trifft sechsmal.
Entscheidend für den Erfolg sei am Ende vor allem die bessere Kondition seiner schwimmstarken Mannschaft gewesen. Auch Routinier Jochen Müller, der gleich sechsmal traf, habe großen Anteil am dem Sieg gehabt. „Jetzt hoffen wir noch die nächsten beiden Heimspiele zu gewinnen, um mit einer guten Ausgangslage in die Rückrunde zu starten“, sagte Berg. boh
Rote Erde/Brambauer: André Kersting – Eugen Zitzer, Linus Theismann, Vadym Naumenko, Darren Grobelny (3), Lukas Breddemann, Kolja Funk, Thomas Batt. Thomas Urbansky, Jonas Breimann, Jochen Müller (6)
SGW fegt Rheinhausen aus der Halle
Klarer 17:8-Sieg. Am Mittwoch gegen Wuppertal.
Überzeugend an der Leistung der SGW gegen den SV Rheinhausen war vor allem, wie sehr die Mannschaft einen ihrer wohl härtesten Widersacher von Anfang an im Griff hatte. Mit 4:0 und 5:1 ging sie in Führung, stand vor allem in der Defensive felsenfest. „Wir haben in den ersten drei Vierteln jeweils nur ein Tor kassiert. Das sagt eigentlich schon alles. Die Zonendeckung hat perfekt funktioniert, weil sich jeder absolut an die taktischen Vorgaben gehalten hat. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr“, sagte Jianu, der froh war, so einen ruhigen Abend zu verleben. Der Rumäne hatte zuletzt zwei Tage mit einer Grippe das Bett hüten müssen, war dann aber umso erleichterter über den überzeugenden doppelten Punktgewinn. „Das trägt sicherlich zu meiner Genesung bei“, so Jianu.
SGW-Vorsitzender Siemund freute sich vor allem über die große Disziplin, die die Mannschaft an den Tag legte: „Jeder hat die Klappe gehalten, Schiedsrichterleistungen wurden nicht kommentiert. Das ist auch ein ganz wichtiger Faktor, der uns in der Vergangenheit sicher auch schon Punkte gekostet hat.“ Stattdessen lagen offenbar bei den Gästen die Nerven blank. Mitte des zweiten Viertels erhielt einer ihrer Spieler nach einer Tätlichkeit einen Totalverweis. Sein Team musste in der Folge vier Minuten in Unterzahl spielen. „Das haben wir gut ausgenutzt. Aber da lagen wir auch schon mit sechs Toren vorne. Rheinhausen hatte keine Chance“, sagte Jianu, der jetzt sein ganzes Augenmerk auf das Wuppertal-Spiel richtet. Ein Gegner, den er bisher noch nicht kennt. Seine Mannschaft allerdings umso besser – aus vielen heißen Duellen in den vergangenen Jahren.
In der letzten Saison siegte die SGW zu Hause knapp mit 12:9, auswärts gab es eine 6:7-Pleite. „Wenn wir genau so konzentriert in das Spiel gehen wie gegen Rheinhausen, darf da einfach nichts anbrennen“, fordert Jianu, der jedoch auch vor Überheblichkeit warnt: „Es wird auch auf die Tagesform ankommen. Wir dürfen uns keine Nachlässigkeiten erlauben.“ Die Wasserfreunde haben bisher zwei Niederlagen gegen Düsseldorf und Krefeld 72 II kassiert, gegen Bayer Uerdingen II siegten sie auswärts mit 11:8. boh
Rote Erde/Brambauer: Lars Teske, André Kersting – Björn Blank (2), Björn Kohle, Stephan Kersting (3), Henning Kohle (2), Arne Hillebrand (1), Kristian Berg, René Wüller (2), Kai Hunke, Patrick Siemund (5), Justus Theismann (1), Roman Reek (1)
Torschützenliste Gesamt
Patrick Siemund: 10 Treffer
Björn Blank: 6 Treffer
Henning Kohle: 4 Treffer
René Wüller: 3 Treffer
Roman Reek: 2 Treffer
Arne Hillebrand: 1 Treffer
Justus Theismann: 1 Treffer
SGW ist bereit für das Zweitliga-Topspiel
Am Montag (20 Uhr) gehts im Maximare gegen Rheinhausen
14.01.2012: 2. Liga West Zumindest die Vorbereitung auf das wichtige Zweitliga-Heimspiel am Montag (20 Uhr) im Hammer Maximare gegen den SV Rheinhausen hätte kaum besser laufen können. Auf einem Trainingsturnier mit drei Erstligisten am vorletzten Wochenende zeigte die SGW SC Rote Erde/SV Brambauer starke Leistungen und wurde am Ende Dritter. Am vergangenen Mittwoch setzte das Team ein weiteres Ausrufezeichen, spielte gegen den Bundesligisten Duisburg 98 „absolut auf Augenhöhe“, wie SGW-Trainer Sorin Jianu beobachtet hat. „Die Spieler scheinen endlich Vertrauen in sich selbst gefunden zu haben. Diese Trainingsspiele haben uns unheimlich gut getan. Wir gehen gut vorbereitet in das Spiel gegen Rheinhausen.“
Mehrere Angriffs- und Verteidigungsvarianten testete Jianu gegen Duisburg 98. „Das Team hat das sehr gut umgesetzt. So langsam funktionieren die Abläufe“, freut sich der Rumäne, der die Mannschaft im vergangenen September übernommen hat. „Wie im Bilderbuch“ seien einige Tore erzielt worden – ein gutes Zeichen dafür, dass die Abstimmung zwischen den Spielern immer besser passt. „Wir haben zwar noch viel Arbeit vor uns, aber zumindest sieht es jetzt danach aus, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt Jianu, der jedoch weiß, dass all die guten Leistungen gegen die höherklassigen Gegner nichts wert sind, wenn seine Mannschaft nicht in den nächsten zwei Spielen vier Punkte einfährt. Denn schon zwei Tage nach dem Rheinhausen-Spiel am Montag tritt die SGW – ebenfalls zu Hause – gegen die Wasserfreunde Wuppertal an. „Natürlich kann immer etwas passieren. Die Tagesform spielt auch immer eine große Rolle. Aber die Voraussetzungen für zwei Siege sind derzeit sehr gut.“
Allerdings rechnet Jianu gegen Rheinhausen mit einer harten Partie. Zwar ist der Duisburger Verein erst in diesem Jahr in die zweite Liga aufgestiegen. „Aber das ist ein Aufsteiger, den man in Anführungszeichen setzen muss“, weiß Jianu. Denn der Gegner der SGW hat sich enorm verstärkt, die meisten Spieler im Kader haben bereits in der ersten Liga gespielt. Sehr viel Erfahrung habe der SV Rheinhausen, einen guten Torwart sowie starke Spieler auf der Center- und Centerverteidigerposition, so Jianu, der den Gegner bereits bei seinen beiden Ligaspielen genau in Augenschein genommen hat. Und was er sah, machte durchaus Eindruck. Gegen den letztjährigen Zweiten der Liga und hartnäckigen Konkurrenten der SGW, dem Düsseldorfer SC, fuhren die Rheinhausener auswärts einen souveränen 12:5-Sieg ein, dem sie dann zu Hause noch ein ebenfalls überzeugendes 9:4 gegen den SV Krefeld 72 II folgen ließen. Derzeit steht der Kontrahent der SGW hinter dem ASC Duisburg auf dem zweiten Tabellenplatz der zweiten Liga. Die SGW rangiert mit 2:2 Punkten auf Rang vier und benötigt einen Sieg, um weiter in der Spitzengruppe mitzumischen. boh
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